Mi

13

Jan

2016

Einladung zur Familienfreizeit 2016

auf dem St.Georgenhof in Pfronstetten von Ostermontag, 28.03. bis Freitag, 01.04. 

Liebe Eltern, liebe Kinder,

wir laden Euch ganz herzlich ein, gemeinsam zu reden, zu spielen, zu trommeln, Informationen auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben, Spaß zu haben und vor allem zu entspannen. 

 

Bei unserer letzten Freizeit hatten wir mit Albert Huchler einen wunderbaren Menschen dabei, den wir als Naturpädagogen bezeichnet haben. Man kann ihn mit einem Wort nicht beschreiben. Die Erlebnisse und die Erfahrungen mit ihm waren so nachhaltig, dass wir beschlossen haben, ihm dieses Jahr noch mehr Zeit und Raum zu geben. Er geht sehr einfühlsam auf die Kinder und Jugendlichen, aber auch auf die Erwachsenen ein und trainiert und vertieft mit den einzelnen Gruppen zusammen erarbeitete Themen. Es geht hauptsächlich darum, dass die Teilnehmer

 

  • soziale Kompetenzen erlernen, sich in unterschiedlichen Situationen angemessen verhalten zu können
  • emotionale Sicherheit erlangen, damit ein zwischenmenschlicher Umgang auf wertschätzender Ebene möglich is
  • ihre Persönlichkeit stärken können, damit sie sich ihres Selbstwertes bewusst sind

 

Außerdem freuen wir uns, dass Norbert Schubert (professioneller Percussionist) wieder seine kurzweiligen Trommelkurse für Kinder und Eltern anbieten wird. Wir können uns unsere Freizeiten ohne Norbert nicht mehr vorstellen, denn er begleitet uns schon seit vielen Jahren. Jung und Alt können wieder die Rhythmen spüren und die Welt der Congas erleben.

 

Wir versuchen derzeit erneut jemanden für einen Informationsabend für die Erwachsenen, aber auch für die Kinder und Jugendlichen zu gewinnen, sind dabei aber noch nicht fündig geworden.
Wir sind sehr optimistisch, dass uns dies wieder gelingt, können aber nähere Informationen erst beim Abschlußschreiben für die Teilnehmer sagen.

Wer sich vorab ein Bild von einem Teil unserer Begleiter und der Unterkunft machen möchte, findet nähere Informationen auf folgenden Internetseiten:


www.afreeheart.de

www.conga-schubert.de

www.freizeitheim-georgenhof.de

 

Wie jedes Jahr übernehmen die Eltern (jeweils zwei Familien) während eines halben Tages die Kinderbetreuung außerhalb des Programms. Dafür bitten wir Euch um Bastelvorschläge, die Ihr bitte auf der Anmeldung mit den benötigten Materialien vermerkt. Wie immer wird auch genügend Raum für Gespräche, den Austausch von Erfahrungen oder einfach für das Abschalten vom Alltag sein.

 

Weiterhin bieten wir Euch in diesem Jahr ein sehr breit gefächertes Wellnessprogramm an. Wir haben Peggy gewinnen können, die folgende Wellnessthemen anbietet:
Massagen zur Entspannung von Körper, Geist und Seele mit Elementen aus der klassischen Massage, TUINA-Energiemassagen, THAI Stress abbauende Massagen und Aroma-Energie-Massagen.

 

Es handelt sich dabei um Ganzkörpermassagen, Teilmassagen von Gesicht, Hals und Dekolleté, Rücken und Nacken, Beine und Füße, Arme und Hände.
Des Weiteren hat sie medizinische Fußpflege im Programm und Gesichtspflege (Lbc/Paris BioCosmetiques und Martina Gebhardt Naturkosmetik).

 

Wenn sich genügend Teilnehmer finden, die die Massagen und die anderen Angebote – wie früher schon durchgeführt – aus eigener Tasche bezahlen begleitet sie uns die komplette Woche. Die Massage kann für 30, 45 oder 60 Minuten gebucht werden, die med. Fußpflege dauert ca. 45-60 Minuten und die Gesichtspflege je nach Anwendung. Alles muss bereits verbindlich auf dem Anmeldeformular vermerkt werden, damit wir den Bedarf erkennen können und Peggy das notwendige Equipment mitnimmt.

 

Peggy hat die Massagen schon bei Kindern ab 6 Jahren angewendet, sodass dies durchaus auch etwas für unsere Kinder und Jugendlichen ist.
Die Preise für das Wellnessprogramm findet Ihr auf dem Anmeldeformular.

 

Wir müssen auch dieses Jahr die Teilnehmergebühren moderat erhöhen, da der Georgenhof seine Preise uns gegenüber ebenfalls erhöht. Wir bitten um Euer Verständnis.

 

Eure Anmeldung sendet bitte so bald wie möglich jedoch spätestens bis 31. Januar 2016 an:

Jürgen Goll

Bohnauweg 27

73230 Kirchheim/Teck

 

Oder per Mail ausgefüllt und unterschrieben an familie_goll@web.de.

 

Da die Plätze in Pfronstetten begrenzt sind, entscheidet der Poststempel der schriftlichen Anmeldung über die Vergabe der Plätze. Es kann daher sein, dass unsere Freizeit bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausgebucht ist. Sollte die Überweisung jedoch nicht bis spätestens 03. Februar 2016 auf unserem Konto eingegangen sein, werden Familien auf der Warteliste berücksichtigt.

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und stehen für Fragen gern zur Verfügung. 

Familie Goll

0 70 21 / 8 58 58

familie_goll@web.de

 

und

Familie Erkenbrecher

0160 / 83 60 537

m.erkenbrecher@t-online.de


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Di

21

Jul

2015

EINLADUNG zur Sommer-Kinderfreizeit mit Malu 02.-05.08.2015 in Heidelberg

Spannende Freizeit für Kinder von 10-14

 

Seid ihr zwischen 10 und 14 Jahren alt? Dann seid ihr herzlich eingeladen, mit Malu und ihrer Freundin ein paar tolle Tage in Heidelberg zu erleben. Malu und ihre Freundin sind selbst auch hörgeschädigt. Sie können euch viel aus ihrem Leben und von ihren Erfahrungen erzählen. Und da sie sich mit Empowerment und Naturpädagogik gut auskennen, werden viele interessante Spiele für drinnen und draußen auf euch warten.

 

Wer hat Lust auf …

• interessante Ausflüge mit Lagerfeuer und Stockbrot auf dem Philosophenweg? Hier können wir auch Fußball oder Frisbee spielen.
• eine Schnitzeljagd: Sicherlich werden wir dabei auch mal Burgen oder das Schloss sehen.
• gemeinsames Kochen und Waffel backen?
• Heidelberg? Wir werden eine fremde Stadt erkunden! Woher wisst ihr denn, wann die richtige Straßenbahn kommt? Und wenn ich etwas suche, wie kann ich jemanden am besten darauf ansprechen?
• kühles Nass? Vielleicht gehen wir auch mal Schwimmen und für ein Eis ist immer Zeit…
• ein lustiges Matratzenlager in Malus Wohnung?


Bitte mitbringen:

• Schlafsack (Matratzen sind vorhanden, ihr könnt aber natürlich auch eine eigene Iso-/Luftmatratze o.ä. mitbringen);

• Kleidung/Schuhe für Regen- und für Sonnentage (bitte auch an Sonnenschutz denken);

• Badesachen;

• einen Rucksack mit Trinkflasche und Vesperbox;

• einen Umschlag mit Kopien von eurer Krankenversichertenkarte und eurem Impfpaß;

• Eine Anmerkung zu euren „elektronischen Freunden“: Wer ein Handy/Tablet etc. dabei hat, gibt es zu Beginn der Freizeit bei Malu ab. Vielleicht steht ja auch mal eine „Handy-Tablet-und-Ähnliches-Spielstunde“ auf dem Programm. Am Ende der Freizeit bekommt ihr natürlich alles wieder zurück.


Anreise bzw. Treffpunkt ist am Sonntag, 02.08.15, in der Rottmannstraße 10, 69121 Heidelberg, um 12.30 Uhr. Wir werden dann zusammen etwas essen – geplant ist ein Picknick. Gerne darf jeder für sich sein Lieblings-Picknick-Essen mitbringen, z.B. Gemüsesticks oder etwas Obst.


Die Kosten betragen für Mitglieder von Sprich 100,- EUR, für Nichtmitglieder 110,- EUR. Darin enthalten sind alle Ausgaben für Verpflegung, Unterkunft, Betreuung, evtl. anfallende Eintrittsgelder etc.


Anmeldung: Eure verbindliche Anmeldung schickt Ihr bitte so früh wie möglich, spätestens aber bis Sonntag, 26.7.15, per Email und zusammen mit der unterzeichneten Einverständniserklärung an heike.kaliski@gmx.net. Bitte für jedes Kind eine eigene Einverständniserklärung ausfüllen! Da wir Platz für maximal 10 Kinder haben, entscheidet der Eingang der Anmeldung und des Zahlungseingangs über die Teilnahme.


Überweisung der Teilnahmegebühr bitte bis spätestens 28.7.15 auf folgendes

Konto vornehmen:

 

IBAN DE92 6039 1310 0000 4630 00
BIC GENODES1VBH

 

Verwendungszweck Sommerfreizeit 2015, <Name des Kindes>
Ihr erhaltet eine Teilnahmebestätigung pünktlich zum Ferienbeginn am 30.7.15. Solltet Ihr Euch abmelden müssen, wird eine Rückerstattung der Teilnahmegebühren nicht mehr möglich sein.
Bei Fragen wendet euch an heike.kaliski@gmx.net


Viel Spaß bei Eurer Freizeit wünscht euch
Heike Kaliski

 

Download Programm & Ablauf:

Sommerfreizeit für Kinder von 10-14
Einladung Sommerfreizeit 2015.pdf
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EinverständniseRklärung

Anmeldung und Einverständniserklärung
Anmeldung und Einverstaendniserklaerung
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Do

22

Jan

2015

Familienfreizeit - Pfronstetten 2015

Beliebte Vereinsaktivität auf der Alb.

Einladung zur Familienfreizeit 2015 auf dem St. Georgenhof in Pfronstetten von Ostermontag, 06.04. bis Freitag, 10.04.2015

 

Liebe Eltern, liebe Kinder,

wir laden Euch ganz herzlich ein, gemeinsam zu reden, zu spielen, zu trommeln, Informationen auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben, Spaß zu haben und vor

allem zu entspannen. Unseren Schwerpunkt bei der Osterfreizeit 2015 wollen wir darauf legen, dass

unsere Kinder 

  • sich selbst behaupten können, lernen ein „Nein“ zu formulieren und sich durchzusetzen
  • soziale Kompetenzen erlernen, sich in unterschiedlichen Situationen angemessen verhalten zu können
  • emotionale Sicherheit erlangen, damit ein zwischenmenschlicher Umgang auf
  • wertschätzender Ebene möglich ist
  • ihre Persönlichkeit stärken können, damit sie sich ihres Selbstwertes bewusst sind

 

Dafür konnten wir den Naturpädagogen, Albert Huchler und seine Frau gewinnen.

 

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Weiterhin begleitet uns Regina Schöllkopf, Qigong-Lehrerin. Sie gibt hauptsächlich Kurse für Kinder und Jugendliche, damit diese lernen, sich zu entspannen und die nötige Konzentration zu finden. Mit Kindern Qigong zu üben, ist eine Möglichkeit, sie aus ihrer Zerstreutheit, Aggressivität und Oberflächlichkeit herauszuführen. Qigong macht stark und fördert gesundes Selbstvertrauen. In Pfronstetten erteilt sie bei Bedarf auch gerne Stunden für Erwachsene. Außerdem freuen wir uns, dass Norbert Schubert (professioneller Percussionist) Trommelkurse für Kinder und Eltern anbieten wird. Norbert begleitet uns schon seit vielen Jahren auf unseren Freizeiten. Jung und Alt können wieder die Rhythmen spüren und die Welt der Congas erleben.

 

Wir versuchen derzeit wieder, Marie-Luise Erne, kurz Malu genannt, für einen zweitägigen Kurzbesuch bei uns zu gewinnen. Für all diejenigen, die Malu noch nicht kennen: Malu ist beidseitige CI-Trägerin, studiert in Heidelberg Sonderpädagogik und kennt die Osterfreizeit in Pfronstetten aus eigenen Kindheitstagen. Wir können uns keine bessere Botschafterin für unsere Kinder und für uns Eltern vorstellen, da sie aus eigener Erfahrung spricht und deshalb authentisch ist. Die Gespräche, die sie mit

den Kindern und den Eltern führt, sind von gegenseitigem Respekt geprägt und geben Vielen Mut und Selbstvertrauen.

 

Wer sich vorab ein Bild von einem Teil unserer Begleiter und der Unterkunft machen möchte, findet nähere Informationen auf folgenden Internetseiten:

www.refugis.de

www.conga-schubert.de

www.zeit.de/studium/uni-leben/2013-04/hoergeschaedigt-studieren-hochschulepaedagogik (Bericht in der Zeit online über Malu)

www.freizeitheim-georgenhof.de

 

Wie jedes Jahr übernehmen die Eltern (jeweils zwei Familien) während eines halben Tages die Kinderbetreuung außerhalb des Programms. Dafür bitten wir Euch um

Bastelvorschläge, die Ihr bitte auf der Anmeldung mit den benötigten Materialien vermerkt.

 

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Wie immer wird auch genügend Raum für Gespräche, den Austausch von Erfahrungen oder einfach für das Abschalten vom Alltag sein. Weiterhin möchten wir Euch in diesem Jahr u.U. Fußreflexzonenmassagen anbieten. Wir haben dafür eine Therapeutin gewonnen, die uns begleitet, wenn sich genügend Teilnehmer finden, die die Massagen – wie früher schon durchgeführt – aus eigener Tasche bezahlen. Die Massage kostet 50,- € für eine Stunde und muss bereits

verbindlich auf dem Anmeldeformular vermerkt werden. Wir müssen auch dieses Jahr die Teilnehmergebühren moderat erhöhen, da der Georgenhof seine Preise uns gegenüber ebenfalls erhöht. Wir bitten um Euer Verständnis. Eure Anmeldung sendet bitte so bald wie möglich jedoch spätestens bis 31. Januar 2015 an:

 

Jürgen Goll

Bohnauweg 27

73230 Kirchheim/Teck

Da die Plätze in Pfronstetten begrenzt sind, entscheidet der Poststempel der

schriftlichen Anmeldung über die Vergabe der Plätze. Sollte die Überweisung jedoch

nicht bis spätestens 03. Februar 2015 auf unserem Konto eingegangen sein, werden

Familien auf der Warteliste berücksichtigt.

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und stehen für Fragen gern zur Verfügung.

 

Eure

Familie Goll und Familie Erkenbrecher

Tel: 0 70 21 / 8 58 58 0 74 56 / 79 54 33

E-Mail: familie_goll@web.de m.erkenbrecher@t-online.de

Teilnehmerbeitrag siehe PDF.

Das eigene vierte Kind ist frei.

 

Bitte überweist den Teilnehmerbeitrag bis 03.02.2015 auf folgendes Konto und beachtet dabei die Veränderungen durch das neue SEPA-Verfahren:

 

IBAN DE92 6039 1310 0000 4630 00

BIC GENODES1VBH

Kennwort „Pfronstetten 2015“

 

Bitte sendet die Anmeldung bis spätestens 31. Januar 2015 an Jürgen Goll aus dem Organisationsteam (Adresse siehe Einladung). Erst dann seid Ihr angemeldet. Ende

Februar erhaltet ihr per Mail eine Teilnahmebestätigung von uns. Sollten bereits alle Plätze belegt sein, setzen wir Euch auf eine Warteliste. Ihr erhaltet von uns ca. 1-2 Wochen vor unserer Familienfreizeit einen Brief mit allen wichtigen Informationen für den Ablauf in Pfronstetten. Solltet Ihr Eure Teilnahme aus wichtigen Gründen absagen müssen, teilt uns das bitte schnellstmöglich mit. So können Teilnehmer von der Warteliste nachrücken.

 

Bei einer Abmeldung bis 14 Tage vor Pfronstetten werden 50 % der Kosten einbehalten. Ab 14 Tage vor Pfronstetten kann es nur eine Rückzahlung geben wenn

der Platz aufgefüllt werden kann. Sonst wird der Beitrag in voller Höhe einbehalten. Mitglieder werden bei der Vergabe der Plätze bevorzugt behandelt.


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Information + Anmeldung Pfronstetten 2015
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Fr

14

Nov

2014

Finanz-Vorstand/Kassierer neu besetzt

Wilfried von Chamier verabschiedet sich als Finanz-Vorstand

Markus Erkenbrecher wurde mit großer Mehrheit als neuer Kassierer des Sprich e.V. bestätigt.


Wilfried von Chamier - langjährigstes Vorstandsmitlied des Sprich e.V. wird verabschiedet von Dr. Alexander Brands.

Danke lieber Wilfried für Deine geduldige und unermüdliche langjährige Arbeit als Kassierer des Sprich e.V.



Fr

14

Nov

2014

Einladung Mitgliederversammlung 2014

Jährliche Mitgliederversammlung in Stuttgart Sillenbuch

Herzliche Einladung für alle Mitglieder am Freitag, 14.11.214 - 20:00 Uhr in der Gaststätte Ristorante Pizzeria "La Grazia", Am Spitalwald 1, 70619 Sillenbuch.

Es werden verschiedene Tagesordnungspunkte besprochen und ein Vorstand wird neu gewählt. Wir freuen uns auf Euer Kommen.


Der Vorstand.

Do

13

Nov

2014

"Yes, We Can!"

Dr. Oliver Rien ist seit 2008 als Diplom-Psychologe an der Rehabilitationsklinik für Hörgeschädigte HELIOS Klinik am Stiftsberg in Bad Grönenbach tätig. Das Thema Hörschädigung spielt eine zentrale Rolle in seinem Leben: Er ist selbst hörgeschädigt, seine Frau und seine Tochter sind gehörlos, sein Sohn ist hörend. Oliver Rien engagiert sich heute vor allem in der Trauerarbeit und gibt Seminare zum Thema Empowerment.


Welche Fehler machen hörgeschädigte Menschen am häufigsten?

Dr. Oliver Rien: Viele Betroffene warten im Gespräch zunächst ab, ob sie etwas verstehen. Nach fünf Minuten sagen sie: „Ich habe nichts verstanden, weil ich schwerhörig bin.“ Das löst natürlich Aggressionen aus, weil der Gegenüber sich wundert, warum er nicht zu Beginn des Gespräches darauf hingewiesen wurde. Ein anderer Fehler: Hörgeschädigte nicken oft ab, obwohl sie sich unsicher sind oder nicht verstanden haben. Sie trauen sich nicht, nachzufragen. Also ein defensives Verhalten in Form der Verstecktaktik.


Wie sollten Betroffene stattdessen reagieren?

Auf jeden Fall offensiv. Sie sollten die folgenden fünf Sätze benutzen: „1. Ich bin schwerhörig. 2. Bitte schauen Sie mich beim Sprechen an. 3. Ich muss vom Mund absehen. 4. Bitte sprechen Sie langsam und deutlich. 5. Und bitte benutzen Sie kurze Sätze.“ Wenn ich diese zu Beginn in das Gespräch einbringe, stelle ich mich als kompetent dar und trage entscheidend zum Erfolg des Gesprächs bei. Das wird in der Regel von der Umgebung nicht als Stigma oder Schwäche wahrgenommen. Diese Erfahrung müssen Hörgeschädigte machen.


Sie machen in Ihren Seminaren eine praktische Übung, um Jugendlichen diese Problematik zu erklären: Die Hörgeschädigten sollen einen Blinden über die Straße führen. Warum dieser Vergleich?

Ich erreiche nur eine Nachhaltigkeit, wenn es nachfühlbar wird. Wenn Jugendliche spüren, wie unsicher sie dabei sind, können sie sich besser vorstellen, wie sich Hörende im Umgang mit Hörgeschädigten fühlen. Dieser Perspektivenwechsel ermöglicht den Jugendlichen, sich auf das Thema einlassen. Ich versuche, mit Empowerment soziale und emotionale Kompetenzen und Identitätsbildung zu stärken.


Auch Sie mussten diese Erfahrungen zunächst selbst machen. Wo hatten Sie früher Probleme im Alltag?

Das, was ich jetzt predige, lebe ich selbst erst seit 1997. Besonders schwierig für mich war früher das Studium, das war die klassische Verstecktaktik. Das heißt: nicht Bescheid gesagt, die Technik nicht vorbereitet, beim Nachfragen abgenickt. Damals bin ich nicht offensiv mit meiner Hörschädigung umgegangen.


Wusste Ihr Freundeskreis damals Bescheid zur Zeit des Studiums?

Damals lernte ich Gebärdensprache, deshalb hatte ich vor allem Kontakt zu anderen Gehörlosen und meinen Freunden von der Schwerhörigen-Schule. Hörende Freunde hatte ich eigentlich keine. Ich empfand mich gar nicht interessant genug als Gesprächspartner für Hörende. Lieber bewegte ich mich im geschützten Rahmen meines Freundeskreises.


Welchen Prozess musste Sie selbst durchmachen, bis Sie wussten: Ich habe die Chance, an meiner Hörschädigung zu wachsen?

Ich habe mich schon immer als defizitär erlebt. Es ist natürlich anstrengend, sich mit Hörgeschädigten zu unterhalten. Diese Anstrengung weckt das Gefühl, mein Gegenüber würde mich als Gesprächspartner belastend empfinden. Irgendwann habe ich aber gemerkt, das Zurückziehen bringt nur kurzfristig Vorteile, längerfristig gesehen schadet es mir. Ich merkte, dass ich nur durch einen offensiven Umgang mit der Schwerhörigkeit langfristig Vorteile haben würde. Das musste ich Schritt für Schritt in verschiedenen positiven Erfahrungen lernen. Schließlich habe ich es verinnerlicht.


Wie kamen Sie dazu, anderen Menschen mit Hörschädigung zu helfen?

Ein Praktikum im Reha-Zentrum Rendsburg hat mich darin bestätigt, mich auf Hörgeschädigte zu spezialisieren. Das war 1995. Ich merkte, wie gut ich mich als Selbstbetroffener einbringen kann. Damals habe ich mich entschieden, in den Hörgeschädigtenbereich zu gehen. 2001 bekam ich eine Anfrage vom Deutschen Schwerhörigenbund für ein Schüler-Training. Das war der Einstieg in meine Empowerment-Seminare. Heute habe ich neben meinem Vollberuf circa 30 bis 40 Seminartermine im Jahr. Der Bedarf ist sehr hoch. Wichtig ist, dass ich durch meine Selbstbetroffenheit eine gewisse Authentizität weitergeben kann und da ich selbst eine hörgeschädigte Tochter habe, ist das ein wichtiger Bezugspunkt für die Elternarbeit.


Was ist das Schwierigste im Umgang von hörgeschädigten Menschen mit der Gesellschaft?

Leider haben viele Hörgeschädigte Defizite in der Empathie, weil emotionale Intelligenz über die Kommunikation mit den Eltern gelernt wird. Hörgeschädigte sind oft sehr direkt. Als Hörender fühlt man sich dann vor den Kopf gestoßen. Wenn ich zu Hörenden sage: „Ich bin hörgeschädigt, Sie müssen mich ständig anschauen“, ist das ein enormer Stress für Hörende. Wenn ich aber sage: „Ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich schwerhörig bin. Aber wenn Sie mich anschauen, dann klappt das schon“, ist es ein ganz anderer Einstieg ins Gespräch. Alle Kinder lernen über Beobachtung der Eltern und die damit verbundenen kommunikativen Rückmeldungen. Wenn Eltern sagen: „Wir sind sauer auf dich, weil …“, hat das Kind die Möglichkeit zu reflektieren und die Reaktion der Eltern zu verstehen. Dann bekommt das Kind einen Vorschlag, wie es den Fehler das nächste Mal vermeiden kann. Dabei lernt es Empathie. Wenn die Kommunikation nicht funktioniert, sagen die Eltern nur: „Lass das!“


Deshalb bin ich auch ein Verfechter der Gebärdensprache für jedes hörgeschädigte Kind. Aber nicht primär zur Hauptkommunikation, sondern für eine gesicherte Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Was danach passiert, ist sekundär: Profitieren die Kinder von der Technik und kommen gut damit zurecht, werden sie ohnehin bald auf die Gebärdensprache verzichten oder diese nur reduziert in bestimmten Situationen nutzen. Aber in den ersten sechs Jahren brauche ich eine funktionierende Kommunikation mit den Eltern. Das geht nur über Gebärden, nicht über die Technik alleine. Ich erlebe auch immer wieder Kinder, die panische Angst davor haben, dass das CI ausfällt. Wenn diese Kinder eine Gebärden-Sprachkompetenz besitzen, könnten sie die Zeit überbrücken. Das gibt ihnen Gelassenheit.

Wie können Eltern ihre Kinder darin bestärken, offensiv mit der Hörschädigung umzugehen?

Eltern sollten ihrem Kind nicht zu viel Leidensdruck abnehmen. Sonst hat das Kind keine Notwendigkeit, sich zu verändern. Eltern sollten zum Beispiel das Licht nicht anmachen oder den Fernseher laufen lassen, oder auch mal weg sehen beim Sprechen. Also konkret Situationen falsch machen und dann schauen, wie das Kind darauf reagiert. Reagiert es nicht, sollten die Eltern die Situation auflösen: Das Kind mit seinen Fehlern auf eine angemessene Art konfrontieren. Die Aufgabe der Eltern ist, das Kind auf das Leben vorzubereiten. Sie sollten dem Kind nicht das Gefühl geben: „Wenn du nicht auffällig bist, ist es gut.“ Oder: „Du musst in dieser Gesellschaft funktionieren.“ Dann haben wir später erwachsene hörgeschädigte Menschen, die an dieser Einstellung krank werden.


Wie ging es Ihnen, als Sie von der Hörschädigung Ihrer Tochter erfahren haben?

Ich hatte früher, vor der Diagnose meiner Tochter, immer gesagt: Wenn meine Tochter gehörlos wäre, würde ich ihr nie ein CI implantieren lassen. Als sie dann tatsächlich gehörlos war und ich erlebt habe, welche Veränderungen im schulischen Bereich für gehörlose Kinder stattgefunden haben und welche Nachteile damit verbunden sind, haben wir uns doch für ein CI entschieden. Es gibt kaum noch Gehörlosen-Schulen, das hat Angst gemacht. Trotz unserer eigenen Hörschädigung waren wir durch die Diagnose traumatisiert. Die eigene Betroffenheit hat zumindest bei uns keinen schützenden Effekt gehabt.


Sie vergleichen diese Betroffenheit mit der Trauerarbeit bei Verstorbenen. Warum dieser krasse Vergleich?

Wenn ich das nur mit der Hörschädigung erkläre, fühlen sich die Eltern nicht angesprochen. Aber jeder hat schon einmal einen Menschen verloren. Also stelle ich erst die Trauerarbeit bei einem Verstorbenen dar, dann spüren die Betroffenen, wie es damals war und es gelingt ihnen leichter, dies auf die Hörschädigung zu übertragen. Da geht es wieder um die Nachfühlbarkeit.


Aber gibt es da wirklich so viele Ähnlichkeiten?

Ja, die Teilnehmer meiner Seminare sagen, sie finden sich wieder. Teilweise weinen Eltern die ganze Zeit während der Seminare. Das heißt, sie befinden sich dann in der Trauerstufe 2, wo sie den Schmerz erfahren. Oft bekomme ich nach solchen Seminaren bestätigende Mails.


Haben Ihre Frau und Sie die Trauerstufen denn bereits überwunden?

Nein. Die Trauerstufen sind nicht starr, man kann immer wieder in eine vorherige Trauerstufe zurückfallen. Das ist eine lebenslange Arbeit. Es gibt Momente, in denen ich auf Stufe 4 bin; da mache ich mir keine Gedanken über meine Tochter und deren Hörschädigung. Dann passiert etwas Diskriminierendes oder eine Barriere taucht auf und sofort sind die Gedanken zurück. Auch die Trauerarbeit von Angehörigen eines Verstorbenen ist nie ganz abgeschlossen.


Das heißt, auch Sie fallen immer wieder zurück, obwohl Sie eigentlich rational und wissenschaftlich damit umgehen können?

Richtig. Ich bin in dieser Rolle ja nicht der Psychologe, Wissenschaftler oder Therapeut, sondern der Vater. In diesem Moment reagiere ich wie jeder Vater.


Herr Rien, Sie sind ja eigentlich das beste Beispiel dafür, dass man trotz Hörschädigung beruflich erfolgreich sein kann. Was können Sie jungen Menschen auf ihrem Lebensweg mitgeben?

Früher waren Hörgeschädigte meist in sehr einfachen Berufen. Heute kenne ich eine gehörlose Rechtsanwältin, einen gehörlosen Professor, zwei gehörlose Chefärztinnen. Es gibt in vielen Berufen Vorbilder, die jedem Hörgeschädigten zeigen: Yes, we can! Ich finde die Entwicklung zurzeit sehr positiv. Und wenn ein Gehörloser etwas schafft, sollte es auch ein Schwerhöriger auch schaffen. Unter den Schwerhörigen gibt es aber leider nicht so viele Vorbilder. Schwerhörige haben nicht diese Gemeinschaft wie Gehörlose. Es gibt Untersuchungen, die besagen: Bei Schwerhörigen ist ein höherer Leidensdruck vorhanden als bei Gehörlosen. Schwerhörige, die nicht gebärden, haben auch untereinander oft Kommunikationsprobleme.


Finden Sie, dass Hörschädigung noch immer ein Tabu-Thema ist in unserer Gesellschaft?

Ja, nach wie vor. Sie sehen das an der Entwicklung der Hörgeräte-Technik: Die müssen immer kleiner, unsichtbarer, teurer sein. Das heißt: Betroffene sollen ihre Hörschädigung verstecken, sich zurückziehen. Aber die Industrie reagiert nur auf die Wünsche der Kunden. Bei Spätschwerhörigkeit ist der Wunsch der Kunden: Keiner soll es merken. Und das überträgt sich auf die Jugendlichen. Hörschädigung ist ein Defizit, so wird es von der Gesellschaft gesehen. Aber es gibt ein Begriff, den ich sehr gut finde: Diversity-Management. Die zentrale Aussage lautet dort: Auch Nichtbehinderte können von Behinderten lernen und sind eine Bereicherung. Das ist ein ganz konkretes Konzept, das manche Unternehmen bereits umsetzen. Es ermutigt Menschen mit Behinderung, sich stärker nach außen zu zeigen. Ich wünsche mir, dass dieses Diversity-Management sich noch stärker in unserer Gesellschaft verfestigt.


Herr Rien, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Andreas Spengler. Andreas Spengler ist freier Journalist und arbeitet unter anderem für die ZEIT und andere Redaktionen. Wir konnten ihn für eine Reihe von Artikeln und Interviews als Journalist gewinnen. Unter dem Link: "Im Hörsaal ohne etwas zu hören. - ZEIT, 2013" lässt sich ein weiterer interessanter Artikel von ihm lesen. Ebenfalls interessant: sein Artikel "Glücksgeräusche".

 

Mi

12

Nov

2014

"Kinder verändern über Sprache Ihre Welt"

Interview mit Tanja schubert - Logopädin und Expertin für Ci-Kinder.

Vor zwanzig Jahren arbeitete die Logopädin Tanja Schubert zum ersten Mal mit einem hörgeschädigten Kind. Heute betreut sie über dreißig Familien in einer Praxis in Rottenburg. Ein Gespräch über Kommunikation im Alltag, lehrreiche Wäschekörbe und wissbegierige Kinder. 

Wie erleben Sie Kinder und Eltern, die zu Ihnen kommen?

Wenn Eltern mit kleinen Kindern kommen, sind die Eltern meist bedürftiger als das Kind. Manche Eltern hatten vor der Diagnose überhaupt keinen Verdacht; jetzt müssen sie sich in einer völlig neuen Situation zurechtfinden. Eine Zeit großer Unsicherheit, voller Schmerz und Trauer. Viele Eltern haben Zukunftsängste und machen sich Sorgen, ob ihr Kind je einen guten Beruf oder einen Partner oder Partnerin finden wird. Das „Hier und Jetzt“ geht den Eltern verloren.


Woher rühren diese Ängste?

Die Eltern sind plötzlich Laien. Durch die Diagnose erleben sie zunächst einen großen Kompetenzverlust. Sie fühlen sich getrennt von ihren Kindern, weil sie nicht wissen, wie sich deren Lebensrealität anfühlt. Eltern reagieren darauf sehr unterschiedlich. Von Aktionismus bis Depression gibt es alle möglichen Reaktionen. Manche Eltern beginnen ganz viel Fachliteratur zu lesen, um wieder Kontrolle über die Situation zu gewinnen. Andere fühlen sich wie gelähmt und sind tieftraurig. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Eltern zu begleiten und zu beraten, damit sie selbst die richtigen Entscheidungen für ihr Kind treffen können.


Wie läuft diese Beratung ab?

Beim ersten Termin ist es mir wichtig, dass Mutter und Vater dabei sind. Die Therapie funktioniert nicht ohne die Eltern, auch nicht im späteren Verlauf. Auch Geschwister dürfen ab und zu zur Therapie mitkommen, denn auch für sie ändert sich das Leben durch die Diagnose. Alle sollen die Informationen aus erster Hand bekommen und die Fragen diskutieren können, die sie beschäftigen. Ich möchte das Familiensystem mit seinen Möglichkeiten kennenlernen. Die wichtigste Eingangsfrage ist: „Wie geht es Ihnen jetzt?“, das heißt, die Befindlichkeit zu erfassen. Dann lasse ich ihnen Raum für Fragen. Zwei Fragen beschäftigen die Eltern meist besonders: Wird mein Kind mich je hören und verstehen? Und wird mein Kind sprechen lernen?



Was antworten Sie auf diese Fragen?

Dass ich zunächst keinen Grund sehe, warum das nicht so sein sollte. Wenn die Hörschädigung früh erkannt wurde und keine weiteren Erschwernisse vorliegen, haben die Kinder beste Voraussetzungen, eine gute Lautsprache entwickeln zu können. Das entspricht meiner langjährigen Erfahrung. Oft biete ich auch Kontakt zu anderen betroffenen Familien an. Diese Kontakte tun Eltern und Kindern meist sehr gut, weil sie erleben, dass sie mit dem Thema Schwerhörigkeit nicht allein sind.


Sie arbeiten auch mit Kindern im Säuglingsalter. Wie geht das?

Ich muss mit dem Kind gar nicht so viel arbeiten. Bei Kindern im Säuglingsalter tun wir im Grunde das, was die Eltern zuhause auch tun würden. Wenn die Mutter bei mir ankommt und das Kind schläft gerade, dann wecke ich es nicht auf. Dann unterhalte ich mich mit der Mutter. Frage sie, wie es ihr geht. Ob das Kind die Hörgeräte toleriert und ob die Familie erste Veränderungen oder Hörreaktionen erlebt. Oftmals sind die Reaktionen so klein und unauffällig, dass sie von den Eltern noch gar nicht bemerkt werden.



Was bemerken Sie?

Innehalten, Augenweiten, Erschrecken, Lächeln oder Weinen können Hörreaktionen sein. Zum Beispiel hält das Baby, das gerade am Schnuller saugt, kurz im Nuckeln inne, wenn das Telefon klingelt. Eltern brauchen diese Informationen, um auch kleine Reaktionen und Veränderungen zu erkennen.


Was sind häufige Fehler, die Eltern in der Kommunikation mit ihrem Kind machen?

Manche Eltern werden sehr still, weil ihnen die Rückmeldung durch die Kinder fehlt. „Seit ich weiß, dass er mich noch gar nicht hört und versteht, fällt es mir schwer überhaupt noch zu sprechen“, sagte eine Mutter. Hier braucht es Ermutigung, wieder mehr zu sprechen. Andere Eltern bieten ihren Kindern im Bemühen sie zu fördern zu viel an. Doch auch hörgeschädigte Kinder brauchen Pausen und Zeit, um das Gehörte zu verarbeiten und darauf zu reagieren. Später wirkt es eher hemmend, Kinder direkt zu korrigieren oder viel zum Nachsprechen aufzufordern. Das ist keine natürliche, lebendige Kommunikation.


Also sollten Eltern möglichst natürlich mit ihrem Kind sprechen?

Genau. Das Sprechen findet ja ständig statt im Alltag. Bei einem normal hörenden Kind schaffen wir auch keine künstlichen Situationen. Die Hörgeschädigten-Pädagogin Morag Clark hat einmal gesagt: „Hörgeschädigte Kinder brauchen nicht mehr vom Besonderen, sondern mehr vom Normalen.“


Können Sie dafür ein Beispiel geben?

Mein Lieblingsbeispiel dafür, wie kostbar der Alltag sprachlich ist, ist der Wäschekorb. „Wem gehören denn die kleinsten Socken?“ „Uii, wie ist das Loch da reingekommen?“ Dativ, ein Superlativ, verschiedene Fragewörter – das gemeinsame Tun im Alltag bietet alles, was wir für die Sprachentwicklung brauchen. Spannend ist auch das Kochen. Da entstehen ganz viele Geräusche. Statt Spielzeuge zu kaufen, die Geräusche machen, empfehle ich den Eltern erstmal die Alltagsgeräusche mit ihrem Kind zu entdecken, denn die vermitteln Sicherheit und Geborgenheit.


Wie sieht Ihre logopädische Therapie mit Kindern aus, die ein Cochlea Implantat (CI) haben?

Ich versuche, immer das Interesse des Kindes aufzugreifen. Wenn ein Kind sich besonders für Autos interessiert, lernt es am einfachsten Wörter, die mit Autos zu tun haben. Das ist wie beim Erlernen einer Fremdsprache. Häufig arbeiten wir mit Bildern, besprechen Alltagserlebnisse, auch Ängste und Sorgen mit den Kindern. Dadurch erweitern sich nach und nach die sprachlichen Kompetenzen. Die Botschaft dabei ist: Das, was das Kind beschäftigt, ist würdig und wert, kommuniziert zu werden.  Über die Sprache erlernen die Kinder Selbstwirksamkeit und Selbstausdruck. Die Eltern sind immer dabei und selbst aktiv!


Warum ist Sprache denn so wichtig für das Selbstbewusstsein?

Jeder Mensch möchte sich ausdrücken können. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, aber die Gängigste ist eben die Sprache. Wenn ein Kind mit dem Finger auf etwas zeigt und etwas dazu sagt, dann reagieren andere Menschen darauf. Das heißt, das Kind verändert über Sprache seine kleine Welt. Sprache und das Erleben der Selbstwirksamkeit sind eng aneinander geknüpft.


Nun gibt es aber auch große Verfechter der Gebärdensprache. Wie stehen Sie denen gegenüber?

Leider ist das Thema „Gebärde - ja oder nein“ bis heute ein hochemotionales Thema, das oft mit unnötiger Härte diskutiert wird. Gebärdensprache (DGS) ist eine hochkomplexe und wunderbare Sprache. Es ist schwierig, sie innerhalb kurzer Zeit wirklich gut zu lernen. Ich kenne einige Gebärden, bin aber meilenweit von wirklicher Gebärdensprachkompetenz entfernt. Über 90 Prozent aller schwerhörigen Kinder haben hörende Eltern, deren Muttersprache ist die Lautsprache. Diese Eltern haben den völlig berechtigten Wunsch, dass sie mit ihren Kindern in dieser Sprache kommunizieren können, denn das ist ihre Herzenssprache und die Sprache, die sie beherrschen. Darin kann ich sie mit meinen Kompetenzen unterstützen. Wenn Familien für und mit dem Kind DGS lernen wollen, brauchen sie unbedingt eine Therapeutin/Lehrerin, die DGS fließend beherrscht.


Gibt es denn auch Dinge, die Sie von den hörgeschädigten Kindern oder ihren Eltern lernen?

Ja, ganz vieles. Ich bin immer wieder begeistert über die Freude der Kinder, ihren Wissensdrang und die Offenheit und Neugierde, mit der die Kinder im Leben stehen. Schwerhörige Kinder sind so freundliche Menschen, trotz vieler Frustrationen. Das berührt mich immer wieder sehr. Und die Eltern sind für mich die wichtigsten Lehrmeister gewesen. Von ihnen habe ich gelernt, zu schauen, was wirklich wichtig ist für das Kind. Vor allem an den Eltern messe ich die Qualität meiner Arbeit. Wenn die Eltern sagen, es hat ihnen geholfen, dann bin auch ich mit meiner Arbeit zufrieden.


Das Interview führte Andreas Spengler. Andreas Spengler ist freier Journalist und arbeitet unter anderem für die ZEIT und andere Redaktionen. Wir konnten ihn für eine Reihe von Artikeln und Interviews als Journalist gewinnen. Unter dem Link: "Im Hörsaal ohne etwas zu hören. - ZEIT, 2013" lässt sich ein weiterer interessanter Artikel von ihm lesen. Ebenfalls interessant: sein Artikel "Glücksgeräusche".

 

Di

11

Nov

2014

Glücksgeräusche

Marie-Luise "Malu" Erne im Portrait

Früher war Marie-Luise Erne oft traurig, weil sie kaum hören konnte. Dann wagte sie eine Operation, die ihr Leben veränderte. Heute möchte die 25-Jährige selbst Kinder mit Hörschädigung unterrichten. Porträt einer Lebensoptimistin.

Text: Andreas Spengler, Fotos: privat.

Niemand weiß genau, wann in Malus Welt die Geräusche starben. Es war zu einer Zeit, als die kleine Malu selbst nur knapp dem Tod entkam. Mit 16 Monaten bekam sie Antibiotika gegen eine hartnäckige Erkältung. Doch die Symptome wurden schlimmer, Malus Eltern unruhig. Schließlich ging die Mutter mit ihr ins Krankenhaus. Die erste Diagnose ergab eine Lungenentzündung. Doch ein Arzt zweifelte. Schließlich entdeckte er die Lebensgefahr: Malus Rückenmark war übersät mit Bakterien, eine schwere Hirnhautentzündung. Der Arzt erschrak. Er gab Malu ein Antibiotikum in der Hoffnung, dass es wirken würde. „Ich konnte mich nicht bewegen, nicht sprechen, war wie weggetreten“, so erzählte es ihr ihre Mutter.


Meningitis

Doch schließlich wirkte das Antibiotikum. Nach drei Wochen konnte Malu das Krankenhaus verlassen. „Jetzt ist alles wieder gut. Heim mit dir!“, sagten die Ärzte. Niemand ahnte, welche Schäden die Meningitis hinterlassen hatte. Als Malu in der Küche Schüsseln und Töpfe auf den Boden warf, verstand ihre Mutter nicht warum. „Wir dachten, du wolltest die Schüsseln tanzen lassen. Dabei wolltest du nur Geräusche hören“, schrieb die Mutter später in das Fotoalbum der Familie. Auch für Malus älteren Bruder war die Situation schwierig: „Er verstand nicht, warum ich nicht mehr reagierte, wenn er mit ihr sprach“, erzählt Malu. „Ich war wie eine Fremde für ihn.“


Hörtest: Schwerhörig!

Erst ein Hörtest brachte Gewissheit: Malu war schwerhörig. Für die Eltern ein Schock. Die Mutter machte sich Vorwürfe; oft hatte sie Malu behandelt wie ein Kind, das nicht hören wollte. Dabei hätte Malu nichts lieber getan, als normal zu hören. Auch um über das Hören das Sprechen zu lernen. Doch die Sprache fand nur schwer zu ihr.

Malus Mutter war verzweifelt, aber gab nicht auf. Sie suchte Hilfe bei Ärzten und Logopäden und übte selbst jeden Tag mit ihrer Tochter.

„Zeigte mir meine Mutter einen Ball, sagte sie: ‚Schau mal, das ist ein Ball!‘ Aber sie musste das Wort ‚Ball‘ hundert Mal wiederholen, in vielen Zusammenhängen, bis ich verstand, dass es um einen Ball ging“, erzählt Malu.



Heute ist sie ihren Eltern dankbar. „Die Liebe und Unterstützung meiner Eltern und Großmütter haben mir stets Kraft gegeben und und das Selbstvertrauen, dass ich etwas erreichen kann, wenn ich will.“

 

Malu fand ihren eigenen Weg, um ihre Gedanken auszudrücken: Morgens nahm sie oft Papier und Stifte und malte Bilder. Sonnenuntergänge, Mama, Papa, Kind und Hund vor einem Haus; Bilder einer glücklichen Familie, Bilder von Sehnsucht, manchmal ganze Geschichten. Die Bilder hängten ihre Eltern wie eine Tapete an die Decke. Eine Tapete aus Wünschen, Träumen, Gedanken.

 

Malu heißt eigentlich Marie-Luise. Den Spitznamen hat ihr ihre Großmutter gegeben, weil darin kein „r“ vorkommt, weil er sanfter klingt und leichter zu sprechen ist. Im Kindergarten fragten die Kinder nach ihrem Namen. „Als ich ihnen sagte, ich heiße Malu, haben sie komisch geschaut.“ Damals spürte Malu, dass sie anders war. Doch sie konnte nicht erklären, warum sie anders sprach, anders dachte und kaum hörte. Und erst recht nicht, wie die anderen Kinder mit ihr umgehen sollten.

Nach dem Kindergarten ging Malu zunächst auf die normale Grundschule. Sie wollte selbstständig sein und kannte nur die Welt der Hörenden. Sprache las sie vor allem von den Lippen ab und Hörgeräte unterstützten ihr schwaches Gehör.

 


Schule wurde zum Kampf

Doch die Schule wurde bald zum Kampf: Malu verbrachte Stunden damit, den Unterrichtsstoff nachzuarbeiten. In der vierten Klasse ging Malu probeweise für drei Wochen auf eine Hörgeschädigten-Schule. Sie erinnert sich noch gut an die Reaktion ihrer Mitschüler. „Die Klasse kam zu mir nach Hause und bat mich: ‚Malu, bitte komm zurück zu uns!‘“ „Warum?“, fragte Malu. „Seit du weg bist, spricht die Lehrerin so schnell beim Diktat. Jetzt bekommen wir alle schlechtere Noten.“

Malu entschied sich trotzdem für die Hörgeschädigten-Schule. „Das war super. Es gab kleine Klassen, ich hab fast alles verstanden, musste nicht jedes Mal nachfragen und konnte selbstständig die Hausaufgaben erledigen“, sagt sie.


Wenn ich könnte, ich würde Dir ein OHr abgeben.

Doch bald merkte Malu, dass ihr Gehör schlechter wurde. Oft saß sie da und weinte. „Das ist unfair, ich will auch hören können“, sagte sie zu ihrer Mutter. „Wenn ich könnte, würde ich dir ein Ohr abgeben“, antwortete sie.

Malu wurde immer unzufriedener. Nach mehreren Hörstürzen war sie fast taub, ihr Hörgerät zeigte keine Wirkung mehr. Damals war sie zwölf Jahre alt. Sie hatte sich bereits über ein Cochlea-Implantat (CI) informiert. Das CI funktioniert wie eine Prothese im Innenohr, die den Schall in elektrische Impulse umwandelt und so den Hörnerv stimuliert. Lange hatte Malu Angst vor der riskanten Operation, doch dann wurde ihr Wille zu hören größer als jede Angst.


Die CI-Operation

Die Operation war sehr schmerzhaft und auch die erste Zeit mit dem ungewohnten Implantat im Ohr; am Anfang gab das CI manchmal Stromschläge ab. Doch nach der zweiten und dritten Feineinstellung wurde es besser. Malu musste üben, Geräusche und Sprache zu erkennen. Freunde, die Malu länger nicht gesehen hatten, waren überrascht, wie viel sie plötzlich verstand und wie sich ihre Aussprache verbesserte.
Das erste Telefonat mit ihrer Mutter dauerte über eine Stunde. Als Malu den Hörer weglegte, weinte sie vor Glück. „Das war ein unglaublich tolles Gefühl“, erinnert sie sich. Heute lebt Malu mit ihrem Freund Matthias Kottmann in Heidelberg. Der 25-Jährige ist selbst hörgeschädigt. Bei seiner Geburt zog sich die Nabelschnur um seinen Hals.

Malu und Matthias haben beschlossen, ihre Behinderung einzusetzen, um anderen Kindern zu helfen. Sie studieren Pädagogik an der Hochschule mit dem Schwerpunkt Hörschädigung. Malu gefällt ihr Studium, nur das Zuhören und Mitschreiben falle ihr sehr schwer. „Am besten für mich ist es, wenn ich aus den Vorlesungen eine Mitschrift bekomme.“


Manche Kommilitonen wussten nicht, wie sie Malu umgehen sollten. „Sie dachten, Menschen mit Hörschädigung ziehen sich zurück und sind schlecht drauf“, glaubt Malu. Aber dann fanden sie es toll, Malu kennenzulernen. „Die hätten wahrscheinlich nicht gedacht, dass Hörgeschädigte so gut drauf sind.“


Wenn ich verschlossen bin, kommt auch keiner auf mich zu.

Heute tritt Malu selbstbewusst auf. „Es gibt Hörgeschädigte, die verstecken sich in ihrer Welt.“ Ich sage mir: Wenn ich verschlossen bin, kommt auch keiner auf mich zu.“
Malu spricht mit Akzent, manche Wörter kommen nur schwer über ihre Lippen. Und oft wünscht sie sich, besser zu hören. „Dann würde ich Diskussionen viel schneller mitbekommen“, sagt sie.
Dafür weiß sie auch um ihre Vorteile. Noch immer kann sie gut von den Lippen ablesen; sie versteht Menschen zwischen Glasscheiben hindurch und die Worte ihrer Freundinnen auch bei dröhnender Discomusik. Außerdem, erklärt Malu, haben Hörgeschädigte ein besonderes Kombinationsvermögen. Versteht Malu nur einen Teil des Satzes, kann sie sich oft den anderen Teil dazu denken.



Manchmal nimmt Sie die HÖrschädigung einfach mit HUmor.

Und manchmal nimmt sie ihre Hörschädigung einfach mit Humor: Ein Dozent, der ihren Akzent wahrnahm, sagte zu ihr: „Ich finde es toll, dass du in Deutschland studierst. Du sprichst so gut Deutsch für eine Ausländerin.“ Wie gefällt es dir in Deutschland? „Mir gefällt es gut hier“, antwortete Malu. „Kommst du aus Frankreich?“, fragte er. Sie unterdrückte ihr Lachen und sagte: „Ja, gut getippt, ich komme aus Paris.“ ◆


Das Interview führte Andreas Spengler. Andreas Spengler ist freier Journalist und arbeitet unter anderem für die ZEIT und andere Redaktionen. Wir konnten ihn für eine Reihe von Artikeln und Interviews als Journalist gewinnen. Unter dem Link: "Im Hörsaal ohne etwas zu hören. - ZEIT, 2013" lässt sich ein weiterer interessanter Artikel von ihm lesen.

 

Sa

12

Okt

2013

Vereinswanderung 12. Oktober

12.10.13 Vereinswanderung Eins+Alles Welzheimer Wald

Die diesjährige Vereinswanderung liegt in naher Zukunft und wir werden in diesem Jahr den Erlebnispfad von EINS+ALLES (Webseite: hier klicken) besuchen, Datum wird der 12.10.2013 sein, Treffpunkt ist um 11 Uhr hinter der Kasse (also mit Eintrittskarten).

Anmeldungen sind jeder Zeit per Mail/Telefon beim 1. Vorsitzenden, Hr. Dr. Brands oder der Schriftführerin Fr. Siesmann möglich (Kontakt).

Fr

05

Jul

2013

Wechsel im Vorstand des Sprich e.V.

Auf der Mitgliederversammlung am 28. Juni 2013 wurde gewählt...

Ab sofort übernimmt Dr. Alexander Brands den Vorsitz des Vereins. 2. Vorsitzender bleibt Peter Scheerer. Heike Siesmann übernimmt die Funktion der Schriftführerin und Wilfried von Chamier bleibt Kassierer des Sprich e.V. Stuttgart.

Fr

28

Jun

2013

Einladung zur Mitgliederversammlung 28. Juni 2013

Einladung zur Mitgliederversammlung 28. Juni 2013

Die Einladung zur Mitgliederversammlung finden Sie in unserem Mitglieder geschützten Bereich:

 

Liebe Mitglieder,

ich lade Euch herzlich zur diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung ein am...

 

Fr

14

Jun

2013

Einladung zur Mitgliederversammlung 28. Juni 2013

Die Einladung zur Mitgliederversammlung finden Sie in unserem Mitglieder geschützten Bereich.

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Mo

13

Feb

2012

Kinderfreizeit Bundesjugend Deutscher Schwerhörigenbund e.V.

21. bis 27. Juli 2012

Auszug aus der INFO: "Planst du schon die nächsten Sommerferien? Bist du zwischen 8 und 13 Jahre alt? Hast du Lust auf eine erlebnisreiche und spannende Zeit? Dann ist die Kinderfreizeit der Bundesjugend im DSB e.V. vom 21. bis 27. Juli sicher genau das Richtige für dich!" Weiter Infos unter www.bundesjugend.de

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Mi

08

Feb

2012

Pfronstetten 2012 - Freizeit für Familien mit hörgeschädigten Kindern - mit großem Programm

vom 09.04.2012 - 13.04.2012

Unser Verein bietet jedes Jahr in der Woche nach Ostern eine Familienfreizeit für hörgeschädigte Kinder und ihre Familien an. Dabei gibt es ein umfangreiches Programm, bei dem sich die Kinder ohne Erklärungsnot frei entfalten und ihr Selbstvertrauen stärken können. Die Eltern haben Gelegenheit, sich mit anderen betroffenen Familien auszutauschen und den stressigen Alltag für einige Tage hinter sich zu lassen.

 

Unser Programm setzt sich dieses Jahr aus folgenden Angeboten zusammen: Am Tag der Anreise (Ostermontag) wird nach der Begrüßung und Vorstellung aller Teilnehmer gemeinsam gegrillt. Um sich näherzukommen und auch „Neulinge“ in unsere Mitte aufzunehmen, findet am Dienstag eine Wanderung von unserer Unterkunft, dem St. Georgenhof bei Pfronstetten, durch das malerische Glastal zur Wimsener Höhle statt. Dort ist für uns eine Bootsführung organisiert. Folgende Bilder geben einen ersten Eindruck. (Bildquelle: http://maps.google.de/maps?hl=de&tab=wl abgerufen am 20.12.2011).

Eingang Wimsener Höhle
Eingang Wimsener Höhle

Der nächste Programmpunkt sind die Trommelkurse mit Norbert Schubert. Er ist professioneller Percussionist und spielt, nach Altersgruppen getrennt, mit den Kindern und, wenn gewünscht, auch mit den Erwachsenen seine Congas.

 

Außerdem wird die Logopädin Tanja Schubert, die seit nahezu zwanzig Jahren hörgeschädigte Kinder betreut, uns Eltern einen Themenabend zur Welt der Gefühle gestalten, wobei sie natürlich in besonderem Maße auf die Hörschädigung der Kinder eingeht. Mit den Kindern wird sie innerhalb von zwei Tagen frei nach dem bekannten Kinderbuch „Das kleine ich bin ich“ individuelle Fotobücher gestalten, mit denen sie ihre Gefühle einzuordnen und sich selbst besser verstehen lernen können.

 

Bei entsprechender Nachfrage würde uns ein Masseur begleiten, mit dessen Hilfe die Entspannung vertieft und das Abschalten vom Alltag noch unterstützt werden können.

 

Eventuell wird uns Marie-Luise Erne einen Besuch abstatten und sowohl uns Eltern
als auch den Kindern Frage und Antwort stehen. Sie ist eine hörgeschädigte
Studentin, die sowohl Erfahrungen in der Regelschule als auch in der
Hörgeschädigten-Schule gesammelt hat und den Kindern und Eltern gern über ihre
Erfahrungen berichtet möchte. Leider konnte sie uns noch nicht fest zusagen, weil
ihre Prüfungen in diesen Zeitraum fallen. Falls es ihr möglich ist, kommt sie vorbei.
Neben dem Programm wird auch genügend Raum für Gespräche, den Austausch
von Erfahrungen oder einfach für das Abschalten vom Alltag sein.

 

Da die Plätze in Pfronstetten begrenzt sind, entscheidet das Eingangsdatum der
Überweisung des Teilnehmerbeitrages sowie der Poststempel der schriftlichen
Anmeldung über die Vergabe der Plätze. Mitglieder des Vereins werden bei der
Vergabe der Plätze bevorzugt behandelt. Bitte beachten Sie, dass schon ab einer
Teilnehmerzahl von drei Personen pro Familie der Mitgliedsbeitrag (40,- € im Jahr)
geringer ausfällt als die Zuzahlung für Nichtmitglieder bei der Freizeit.

 

Einen Eindruck, wie es in Pfronstetten ist, kann man sich in unserer Galerie verschaffen.

 

KOSTEN:
Mitglied Nichtmitglied
Erwachsener Euro 110,-
Euro 130,-
Kinder unter 7 Jahre hörgeschädigt
Euro 40,-

Euro 60,-

Kinder unter 7 Jahre Euro 55,-

Euro 75,-

Kinder ab 7 Jahre hörgeschädigt Euro 60,- Euro 80,-
Kinder ab 7 Jahre Euro 75,- Euro 95,-

Bei weiteren Fragen oder zur Zusendung der Anmeldeunterlagen wenden sie sich
bitte an Cora Sieber unter folgender E-Mail-Adresse: cora.sieber@gmx.de.

 

 

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Do

31

Mär

2011

Sprich e.V. jetzt mit eigenem Blog

Ab sofort finden Sie hier Kurzinfos vom sprich e.V.

Der Sprich e.V. Stuttgart - Förderverein für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche  - jetzt mit eigenem Blog! Hier finden Sie in regelmäßig Kurzinfos und Wissenswertes rund um die Themen Frühförderung und Integration von hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen.

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